Aktion „Toter Winkel“ – Eindrucksvolle Verkehrserziehung mit dem ADAC

Im Rahmen der Verkehrserziehung durften die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen an einer ganz besonderen Aktion teilnehmen: Der ADAC Nordbayern besuchte unsere Schule mit einem großen LKW und machte das Thema „Toter Winkel“ für die Kinder hautnah erlebbar.

Schon beim ersten Blick auf das riesige Fahrzeug waren viele Kinder beeindruckt. Doch wie gefährlich ein „Toter Winkel“ tatsächlich sein kann, wurde erst durch die praktischen Übungen richtig deutlich. Die Schülerinnen und Schüler durften sich an verschiedenen Stellen rund um den LKW aufstellen und anschließend selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Die Überraschung war groß, als plötzlich mehrere Kinder trotz der großen Spiegel überhaupt nicht mehr zu sehen waren.

Besonders eindrucksvoll war für die Kinder die Erkenntnis, dass nicht nur Lastwagen, sondern auch Busse, Autos und viele andere Fahrzeuge tote Winkel haben. Gemeinsam wurde besprochen, wie man gefährliche Situationen vermeiden kann – zum Beispiel durch genügend Abstand zum Fahrzeug oder durch Blickkontakt mit dem Fahrer.

Die Aktion war sehr anschaulich, spannend und lehrreich gestaltet. Die Kinder hörten aufmerksam zu, stellten viele Fragen und waren mit großem Interesse dabei. Durch die praktischen Erfahrungen konnten sie die Gefahren des Straßenverkehrs viel besser verstehen als nur durch theoretischen Unterricht im Klassenzimmer.

Der ADAC Nordbayern möchte mit diesem Verkehrssicherheitsprogramm Kinder frühzeitig für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren und ihnen helfen, Unfälle zu vermeiden. Besonders wichtig ist dabei die Erkenntnis: Der Fahrer kann Kinder im toten Winkel oft nicht sehen. ()

Ein herzliches Dankeschön an den ADAC Nordbayern sowie dem THW für die Bereitstellung seines Fahrzeuges!