Am Mittwoch, den 28.01.2026, unternahm die Klasse 4c einen besonderen Ausflug nach Erlangen. Ziel war ein Angebot des Kulturamtes mit dem Titel „100 Jahre Kinderzeichnungen“, bei dem wir von Herrn Hönig vom Kulturamt Erlangen begleitet wurden.
Im Stadtzentrum tauchten die Schülerinnen und Schüler in eine andere Zeit ein: Sie betrachteten Kinderzeichnungen aus den 1920er-Jahren, die von dem Pädagogen Wilhelm Daiber gesammelt worden waren. Die Bilder entstanden kurz nach dem Ersten Weltkrieg und zeigen eindrucksvoll, wie Kinder ihre Gefühle, Hoffnungen und Ängste mithilfe von Farben und Formen ausdrückten. Besonders spannend war für die Kinder zu erfahren, dass diese außergewöhnliche Sammlung im April 2025 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde.
Bei einem dialogischen Rundgang entdeckten die Kinder viele wiederkehrende Motive in den Zeichnungen, darunter Feste, Tiere und Märchen. Gemeinsam wurde überlegt, was die Kinder von damals wohl bewegt haben könnte und welche Parallelen es zu den eigenen Gedanken und Erlebnissen gibt. Die Viertklässlerinnen und Viertklässler beteiligten sich aufmerksam, stellten Fragen und brachten eigene Ideen ein.
Im Anschluss durften die Kinder selbst kreativ werden: Nach einer Gestaltungsaufgabe von Wilhelm Daiber entwarf jedes Kind ein eigenes Kunstwerk. Dabei entstanden fantasievolle und ausdrucksstarke Bilder, die zeigten, wie zeitlos die Sprache der Kunst ist.
Der Ausflug nach Erlangen war für die Klasse 4c ein eindrucksvolles kulturelles Erlebnis, das Geschichte, Kunst und eigenes Gestalten auf besondere Weise miteinander verband. Wir danken dem Kulturamt Erlangen und Herrn Hönig herzlich für die spannende und kindgerechte Begleitung.